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So wird der Weltgebetstag in der Pfarrei gefeiert

Am 1. März wird der Weltgebetstag 2024 in unzähligen ökumenischen Gottesdiensten weltweit begangen. Über Konfessions- und Ländergrenzen hinweg engagieren sich Frauen beim Weltgebetstag dafür, dass Mädchen und Frauen überall auf der Welt in Frieden, Gerechtigkeit und Würde leben können. Auch innerhalb der Pfarrei St. Peter und Paul mit ihren Gemeinden in Witten, Sprockhövel und Wetter wird der Weltgebetstag von Frauen, Männern, Jugendlichen und Kindern gefeiert.

 

„... durch das Band des Friedens“ – so ist der Gottesdienst zum Weltgebetstag 2024 aus Palästina überschrieben. Dieser Titel greift den zentralen biblischen Text des diesjährigen Wortgottesdienstes aus dem Brief an die Gemeinde Ephesus auf: „Der Frieden ist das Band, das euch alle zusammenhält“ (Eph 4,3).

 

Zeiten und Orte in Witten, Sprockhövel, Wetter

 

Witten:

  • Die Evangelische Frauenhilfe Herbede und die katholische Frauengemeinschaft (kfd) der Gemeinde St. Peter und Paul Witten-Herbede laden gemeinsam ins Markus-Zentrum an der Meesmannstraße 80 ein, um am 1. März den ökumenischen Weltgebetstag zu feiern. Beginn: 17 Uhr. Anschließend ist Zeit für gemeinsame Gespräche und einen kleinen Imbiss.

 

Sprockhövel:

  • In Sprockhövel-Haßlinghausen wird der Weltgebetstag in diesem Jahr im evangelischen Gemeindehaus (Rathausplatz/Gevelsberger Straße) begangen – ab 17 Uhr unter Mitwirkung des Kreises für junge Musik und anschließendem gemütlichen Beisammensein mit landestypischem Essen.
  • Für Interessierte aus dem Bereich der Gemeinde St. Januarius in Niedersprockhövel gilt die Einladung zum Weltgebetstag am Freitag, 1. März, unter dem Titel „Palästina ...durch das Band des Friedens“ ganz ökumenisch in die evangelische Wichern-Kirche in Hattingen-Bredenscheid.

 

Wetter:

  • Die kfd der Gemeinde St. Augustinus und Monika lädt zum ökumenischen Weltgebetstag 2024 am 1. März in die Kirche an der Windecke 20 in Wetter-Grundschöttel ein. Beginn ist um 17 Uhr.
  • Der Gottesdienst zum Weltgebetstag in Wetter-Wengern wird am 1. März ab 16 Uhr im evangelischen Gemeindehaus an der Trienendorfer Straße 24 gefeiert – mit anschließendem Kaffeetrinken. / Bereits am Samstag, 17. Februar, läuft von 10 bis 12.30 Uhr ein Frauenfrühstück anlässlich des Weltgebetstags im evangelischen Gemeindehaus.

 

Angesichts der durch die aktuellen Ereignisse in Palästina bestehenden Lage schreibt das Deutsche Komitee des Weltgebetstags der Frauen:

Die Gottesdienstordnungen für den Weltgebetstag am ersten Freitag im März haben lange Entstehungsgeschichten. In Deutschland war diese mit der Veröffentlichung der Liturgie im September 2023 zunächst abgeschlossen.

Angesichts der dramatischen Ereignisse in Israel und Palästina seit dem 7. Oktober hat das deutsche Weltgebetstags-Komitee eine aktualisierte Version der Gottesdienstordnung erarbeitet und im Januar 2024 herausgegeben. Diese dient bundesweit als Grundlage für tausende von ökumenischen  Gottesdiensten zum Weltgebetstag.

 

 „Angesichts von Gewalt, Hass und Krieg in Israel und Palästina ist der Weltgebetstag mit seinem diesjährigen biblischen Motto aus dem Brief an die Gemeinde in Ephesus ,…durch das Band des Friedens‘ so wichtig wie nie zuvor“, betont die evangelische Vorstandsvorsitzende des Weltgebetstags, Brunhilde Raiser. „Der Terror der Hamas vom 7. Oktober jedoch und der Krieg in Gaza haben die Bereitschaft vieler Menschen in Deutschland weiter verringert, palästinensische Erfahrungen wahrzunehmen und gelten zu lassen. Die neuen Erläuterungen sollen dazu beitragen, die Worte der palästinensischen Christinnen trotz aller Spannungen hörbar zu machen.“

 

Auch das Plakat und die Postkarten wurden geändert, ein Zweig eines Olivenbaums ist jetzt dargestellt. Die biblischen Texte der Gottesdienstordnung, besonders Psalm 85 und Eph 4,1–7 können in der aktuellen Situation tragen. Mit ihnen kann für Gerechtigkeit, Frieden und die weltweite Einhaltung der Menschenrechte gebetet werden. Die Geschichten der drei Frauen in der Gottesdienstordnung geben einen Einblick in Leben, Leiden und Hoffnungen in den besetzten Gebieten. Sie sind Hoffnungskeime, die deutlich machen, wie Menschen aus ihrem Glauben heraus Kraft gewinnen, sich für Frieden zu engagieren. Ihre Erzählungen sind eingebettet in Lieder und Texte, die den Wunsch nach Frieden und Gerechtigkeit und vor allem die Hoffnung darauf ausdrücken.

 

Gaza, Hamas, Israel und Palästina sind aktuell Themen der Nachrichten. Wie die Situation zum 1. März sein wird, ist nicht absehbar. Wird weiterhin Krieg herrschen, wird es zumindest eine Waffenruhe geben oder wird ein Weg

gefunden für eine sichere und gerechte Lebensmöglichkeit der Menschen in Israel und Palästina?

 

Am 1. März 2024 wollen Christen und Christinnen weltweit mit den Frauen des palästinensischen Komitees beten, dass von allen Seiten das Menschenmögliche für die Erreichung eines gerechten Friedens getan wird. Schließen auch Sie sich über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg zusammen, um auf die Stimmen von Frauen aus Palästina und ihre Sehnsucht nach Frieden in der Region zu hören und sie zu teilen.

 

So kann der Weltgebetstag 2024 in dieser bedrückenden Zeit dazu beitragen, dass – gehalten durch das Band des Friedens – Verständigung, Versöhnung und Frieden eine Chance bekommen, in Israel und Palästina, im Nahen

Osten und auch bei uns in Deutschland.

 

Weitere Infos unter:

https://weltgebetstag.de/

 

(kook/kook)