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20.5.2012

Sakramente

Einen bedeutenden Anteil am kirchlichen Leben hat nach wie vor die Feier der Sakramente.

So wurden im Jahr 2006 in St. Peter und Paul 24 Kinder getauft.

Begleitet vom schulischen Religionsunterricht werden in ehrenamtlicher Arbeit junge Menschen auf den Empfang der Erstkommunion und der Firmung vorbereitet. Im Jahr 2006 gingen 31 Kinder zur Erstkommunion und 41 wurden gefirmt.

Im Bereich des Bußsakraments sind die gut besuchten Bußgottesdienste vor Ostern und Weihnachten hervorzuheben, aber auch die Gelegenheit zur Einzelbeichte oder zum Beichtgespräch werden wahrgenommen.

Die Beteiligung der Gläubigen an der sonntäglichen Eucharistiefeier liegt im Schnitt bei etwa 14,5 Prozent. Das heißt nicht, daß nur noch 14,5 Prozent der Katholiken überhaupt die Sonntagsgottesdienste besuchen, sondern dass jeden Sonntag 14,5 Prozent katholische Christen der Einladung zur Eucharistie folgen. Der Anteil derer, die über ein Jahr hinweg Kontakt mit der Kirche und ihrem gottesdienstlichen Leben haben, ist erheblich höher.

Viele Gemeinden in unserer Umgebung können nicht mehr ohne weiteres mit einem eigenen Pfarrer am Ort rechnen. Die vorhandene Zahl der Priester ist erheblicher menschlicher Belastung ausgesetzt und durch die Fülle der auf sie eindringenden Aktivitäten auch vor eine spirituelle Herausforderung gestellt. Im Jahr 2005 fand im Bistum Essen keine Priesterweihe statt, im Jahr 2006 wurden zwei junge Diakone zu Priestern geweiht. Unverzichtbar für die Seelsorge ist seit Jahren die wachsende Zahl qualifizierter kirchlicher Berufe, wie der des Diakons. Außerdem die Berufe der Pastoralreferenten und Gemeindereferenten, zu denen auch Frauen Zugang haben.

Obgleich die Zahl der Paare zunimmt, die ohne standesamtliche Eheschließung und kirchliche Trauung zusammenleben, ist die Nachfrage junger Menschen nach einer christlich gelebten Ehe intensiv. Allgemein ist zu beobachten, daß eine kirchliche Eheschließung nicht allein wegen des feierlichen Rahmens, sondern auch wegen ihrer religiösen Sinngebung gesucht wird. In Herbede gab es im Jahr 2006 neun Eheschließungen, davon vier konfessionsverschiedene Ehen. Im Bistum Essen gibt es ein ausgedehntes Netz der Beratung für Ehe, Partnerschaft und Familie, damit Krisensituationen bewältigt werden können.

Nicht allein in der Krankenhausseelsorge, sondern auch im Bewußtsein vieler Christen findet das Sakrament der Krankensalbung ein neues Verständnis.

Im vergangenen Jahr wurden 26 Mitglieder unserer Gemeinde zum Herrn gerufen.

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